00:00:02: Herzlich Willkommen zu Vtalk, dem Podcast vom Bundesverband der Vertriebsmanager.
00:00:07: Bereit für High Performance
00:00:09: im Vertrieb?
00:00:10: In diesem Podcast liefern wir dir den ultimativen Kick für deinen Vertriebserfolg.
00:00:15: Kein Blah Blah, sondern Power
00:00:17: Talks zur
00:00:17: Vertriebsführung.
00:00:19: Hier erfährst du, wie du Deals
00:00:20: rockst,
00:00:21: Kunden begeisterst
00:00:22: und deine Vertriebsmannschaft auf Hochtouren bringst.
00:00:25: Heinz, Georg, Geisler und Ankatrin Bemoy
00:00:28: sprechen mit Menschen, die vordenken, inspirieren und ihre Learnings mit euch teilen.
00:00:33: Viel Spaß beim Wachstum.
00:00:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Vouchwork.
00:00:38: Heute haben wir einen für mich besonderen Gast.
00:00:42: Ihr werdet auch noch in der weiteren Folge oder während der Folge merken, warum das so ist.
00:00:46: Volker Kaufmann.
00:00:49: Volker, du bist mir aufgefallen als jemand, der ... für das Thema Brücken bauen steht, für jemand oder jetzt jemand, der so komplett in keine Schublade passt, weil du jetzt auf den ersten Blick und auch mit dem Unternehmen, in dem du unterwegs bist, eher... konservativ wirkst und alte Schule der Führung.
00:01:11: Wenn man dich aber sprechen hört, wenn man deine Post auf LinkedIn verfolgt, dann kommt da was ganz anderes.
00:01:16: Und das irritiert erst mal.
00:01:18: Das finde ich einmal super, weil ich auch immer keine Schublade passe.
00:01:23: Aber das ist mein Eindruck.
00:01:24: Schön, dass du da bist, weil ich sechs Nummer zwei setze zu dir und deine aktuellen Position.
00:01:28: Erst mal freue ich mich, dass ihr mich so seht, dass ihr mich für heute eingeladen habt.
00:01:33: Und ja, ich bin fünfundfünfzig und ich verstehe, was du eben einleicht lacht hast und gemeint hast.
00:01:39: Ich bin mein ganzes Leben Banker oder in einer Versicherungsbranche tätig.
00:01:45: Trage seit meinem siebzehnten Lebensjahr Anzug und Krawatte und weißes Hemd und Lederschuhe.
00:01:51: Das hat sich die letzten fünf Jahre geändert.
00:01:53: Und ja, die Anzüge sind trotzdem noch da und deshalb vermutest du wahrscheinlich, dass ich von der alten Schule bin.
00:01:59: Aber ich erzähle euch gerne, dass das gar nicht stimmt.
00:02:02: Ja, dazu kommt ja noch viele Wissen, dass ja für mich, ich bin ja auch ein altes Bankenkind.
00:02:06: Da geht halt gleich alle Schubladen auf.
00:02:09: Ja, erzählt doch mal, wie ist es denn?
00:02:11: Ich bin jetzt nicht aus der Versicherungsbranche.
00:02:14: Was hat sich denn so stark verändert in den letzten fünf Jahren?
00:02:18: Ja gut, wir kommen aus der Kontaktlosigkeit.
00:02:21: Das brachte uns ein Innovationsschub.
00:02:25: Wir haben vieles technisch ändern müssen aus Zwang und plötzlich hat vieles sehr viel schneller geklappt, als das ohne diese Zeit gewesen wäre.
00:02:35: Und das hat natürlich etwas mit den Menschen gemacht.
00:02:37: Das hat etwas mit der Führung und mit den Unternehmenskulturen der Unternehmen gemacht und verändert.
00:02:44: Aus der Zeit habe ich mir abgewöhnt.
00:02:46: Lederschuhe zu tragen.
00:02:48: Ich trage jetzt nur noch Sneaker, nicht weil ich auf andere besonders jugendlich wirken will, sondern weil ich auch ein extrem nachhaltiger Mensch bin, was Reisekosten und so weiter angeht und Reisendienstreisen.
00:03:03: Ich nutze mein Deutschlandticket.
00:03:05: Ich will jetzt nicht Werbung für irgendein großes deutsches Unternehmen machen, aber ich fahre überall mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder mit dem Zug hin.
00:03:15: Und weil ich dann sehr häufig umsteige, weil ich sehr viel Treppen gehe statt Lift und Aufzug und Rolltreppe, und dann vom Hauptbahnhof immer zu meinem Arbeitgeber in die Service-Centren gehe, regle ich jeden Tag zehn, fünf, zehn, zwanzig, tausend Schritte zurück und in Lederschuhen müsste ich dann dauernd zum Schuss da gehen, um neue Sullen dran machen zu lassen.
00:03:36: Und davon habe ich dann irgendwann Abstand genommen.
00:03:39: Und vor den fünf Jahren, über die wir gerade gesprochen haben, habe ich immer Krawatte und Einstecktuch in meinem Anzug getragen.
00:03:46: Die sind auch weg.
00:03:48: Das wird sich für alle, die das nicht wissen.
00:03:50: Also erst mal zur Einordnung.
00:03:51: Schorsch hat keine schlechte Tonqualität.
00:03:53: Der war gestern am Stadion.
00:03:54: Habt ihr den Weg gewonnen?
00:03:56: Das reden wir nicht über.
00:03:57: Und danach haben wir es uns schön gemacht.
00:04:00: Und jetzt habe ich aber noch Begleitmusik, weil meine Mutter den Staubsauger angeschnitten hat, kurzzeitig.
00:04:05: Sehr
00:04:05: gut.
00:04:06: Sehr gut läuft ihr heute bei uns.
00:04:08: Ist ja tatsächlich, dass du aus einer Branche kommst, und deswegen musste ich gerade so eine Lache mit dem Einstecktuch.
00:04:14: Wo das ja, deine Hierarchie-Thema ist, ich habe mal Ärger bekommen, ich fand das auch ganz cool, einen Einstecktuch in meinen Laser zu machen.
00:04:20: Da wurde mir dann gesagt, zuerst als Frau und zweitens, mich vielleicht drei Stufen zu niedrig um ein Einstecktuch tragen zu dürfen, ist das ja schon ein Statement.
00:04:30: Das klingt, glaube ich, für Menschen, die mittelstand unterwegs sind oder die aus der Tech-Braude kommen, die können gar nicht einordnen.
00:04:36: Wie mutig du bist, das so zu machen.
00:04:39: Weil eigentlich bist du jetzt auf dem Level, wo du mit Schuffhör durch die Gegend gefahren werden soll.
00:04:43: Nee, das ist nicht der Fall.
00:04:46: Auch da war ich eigentlich immer schon anders.
00:04:48: Ich bin Führungskraft und wurde Geschäftsführer im Jahr two-tausend-eins.
00:04:52: Bereits damals hatte ich ein Dienstfahrrad rot.
00:04:56: mit Werbung drauf und bin da mit von A nach B durch die Innenstadt gepäst, während andere sich vom Stoffhör haben fahren lassen.
00:05:04: Also das war so an Katrin.
00:05:07: Da wirst du eben hierarchisch und vor vierundzwanzig Jahren da waren die Rahmenbedingungen und das Hierarchie-Denken noch eine Nummer anders als heute.
00:05:16: Da hat sich eine Menge verändert und da wurde ich belächelt.
00:05:20: Also dicker Firmenwagen, ja.
00:05:23: Und ich habe jetzt keinen Firmenwagen.
00:05:26: Aber dennoch fahre ich morgens halt mit dem Fahrrad, wenn es nicht rechnet, zum Bahnhof in meiner Heimatstadt, setze mich in den öffentlichen Personennahverkehr, bin auf einer Social-Media-Business-Plattform unterwegs, wie du dir denken kannst und schreibe dort in der wenigen Fahrzeit meine Beiträge, weil ich sonst den ganzen Tag überhaupt keine Zeit dafür habe.
00:05:46: Aber dann haben wir schon den ersten Lifehack.
00:05:48: für viele, die sich auf der Führungsebene fragen, wann soll ich denn auch noch die Social-Media-Post machen.
00:05:55: Wenn ihr nachhaltiger unterwegs seid, habt ihr da zur Zeit.
00:05:59: Also bei mir ist das jedenfalls so.
00:06:00: Ich nutze die Zeit, um dienstliche E-Mail zu bearbeiten und eben auch, um auf LinkedIn Beiträge zu kommentieren, zu lesen oder eben selber etwas zu schreiben.
00:06:11: Was im Auto definitiv, wenn du angeißt, nicht geht.
00:06:16: Also halte ich das für eine optimierte Ressource der wenigen Arbeitszeit.
00:06:22: Kannst du für mich einmal einordnen, bitte, was bedeutet es für dich heute, wenn Menschen, egal welche Branche jetzt, mit einem Einstecktuch auftauchen?
00:06:33: Weil ich kenne das so gar nicht aus dem Maschinenbau.
00:06:36: Extremszelten überhaupt gesehen.
00:06:38: Hast du es geschafft, George?
00:06:40: Würde das tragen werden?
00:06:42: Also an Katrin, wir beide kommen aus der Finanzwelt.
00:06:45: Den meisten, das habe ich damals gelernt, wenn ich mit vermögenen Menschen und Kunden zu tun hatte, die die am meisten Geld haben, den siehst du es am wenigsten an.
00:06:55: Zum Teil sind die loderig und altmodisch und, weiß ich nicht, mit kaputten Hosen sind die gekommen und du hast es denen definitiv nicht angesehen.
00:07:05: Und häufig ist es so, die die auf dicke Hose machen, schuldigung, dass ich diesen Begriff benutze, die sind das Gegenteil von sehr reich.
00:07:14: Und in dieser Erfahrung machst du halt, wenn du in dieser Klientel dich beruflich bewegst, Und das habe ich irgendwie auch nie verstanden und nie geschätzt, weil ich bewerte Menschen, das habe ich noch nie gemacht, nach Geld oder nicht Geld.
00:07:29: Für mich gibt es da ganz andere Werte.
00:07:31: Ich möchte mit Leuten Spaß haben, ich möchte mich gut mit denen unterhalten können und nicht, dass sich jemand in meinem Umfeld angeblich verhält.
00:07:41: Das ist so überhaupt nicht meins.
00:07:43: Da bin ich bescheidener.
00:07:44: Aber mit dem Blinstecktuch noch nicht beantwortet.
00:07:47: Nein, genau.
00:07:48: Ich wollte den geschickt aus dem Wege geben.
00:07:52: Wir können nicht den da aushalten.
00:07:53: Du kannst, also ich finde Einstecktücher immer noch schick.
00:07:57: Dann muss das Gesamtpaket aber passen.
00:07:59: Da musst du einen anständigen Anzug haben.
00:08:01: Da musst du die richtigen Schuhe zutragen und das richtige Hemd.
00:08:04: Und dann finde ich das schick.
00:08:08: Aber gut gekleidet zu sein bedeutet für mich nicht, Krawatte und Einstecktuch zu tragen.
00:08:14: Für mich ist aber dennoch selbstverständlich, ich habe jeden Tag seit dem Jahr die Ausbildung immer einen Anzug an und immer ein Hemd.
00:08:24: Auf der Kundenseite gibt es solche und solche Kunden, wo du auch vielleicht spürst.
00:08:32: Die finden es besonders gut oder sind da auch vielleicht eher dann ein bisschen zurückgenommen, weil es heißt ja auch immer, oder es hieß schon immer, One Up ist gut, nur gegenüber dem Kunden.
00:08:43: Also wenn dir jetzt ein Kunde gegenüber tritt, du verzichtest auf die Krawatte, aber der Kunde taucht jetzt mit auf.
00:08:49: Zum Beispiel, wie gehst du
00:08:52: da?
00:08:52: Was meinst du mit One Up?
00:08:53: Also dass du immer schicker sein musst, als der Kunde?
00:08:56: Ja, aber nie unten drunter, nie umgekehrt.
00:08:59: Also habe ich das mal gelernt irgendwann.
00:09:01: Okay, ja.
00:09:01: Also wenn man wie ich fast täglich einen dunkelblauen Anzug trägt, es ist ja nicht so, dass ich nur einen habe.
00:09:07: Ich habe mehrere dunkelblaue Anzüge und auch mehrere Hemden.
00:09:13: Dann bist du immer, wie ich finde, in der Finanzwelt oder in der Versicherungsbranche richtig gekleidet.
00:09:18: Und du wirst es nicht erleben, dass ich ein Kundengespräch, ein Sponsoringgespräch oder mit einem Firmkunden rede und ein Pullover anhabe oder ein Freizeithemm.
00:09:28: Das passiert nicht.
00:09:29: Wie gesagt, seit thirty- acht Jahren passiert.
00:09:32: Und da bin ich vielleicht vom alten Schlag, ich finde dieser Dresscode, der ist immer noch angebracht.
00:09:41: Lustigerweise haben wir uns heute früh im Zug bei der Anreise genau über dieses Thema unterhalten und mein Resümee aus diesem Gespräch ist gewesen.
00:09:53: Ich finde, jeder Kunde und Kundin hat das Recht, wenn man in ein Unternehmen geht und eine adäquate Finanzanalyse oder Beratung oder eine Versicherungsberatung bekommt, dass das gegenüber anständig gekleidet ist.
00:10:11: Also für mich ist das selbstverständlich, wahrscheinlich werden jetzt Jüngere sagen und denken, der ist eben noch altmodisch, aber mein Sohn, neunundzwanzig, arbeitet auch bei den, in einem Kreditinstitut, der trägt auch fast jeden tachenanzug.
00:10:27: Also kann sein, dass er das von mir übernommen hat.
00:10:30: Aber auch meine Frau und die Mutter meines Sohnes sagt ihm, dass das eigentlich schicker ist und sich so gehört.
00:10:36: Also ich glaube tatsächlich, dass das nichts mit alter Schlag oder so zu tun hat.
00:10:40: Das hat was mit authentisch sein zu tun.
00:10:42: Also wenn du sagst, das ist dein Ding, seit eighty-seven.
00:10:48: Ich war immer komplett nicht ich in dieser Bankenkluff, deswegen arbeite ich da auch nicht mehr.
00:10:54: Ich bin aufgeblüht, als ich mit Chux und ich hatte auch eine Bluse an, aber Chux und Bluse dann zu großen Konzernen gehen konnte und da einfach ein anderes Klnt hatte.
00:11:02: Da ist es dann so gewesen, wenn ich irgendwie mit Blue Worker gearbeitet habe, wenn ich dann einen Anzug oder Hosenanzug angekommen werde, die hätten mich überhaupt nicht... angenommen, weil das an dem Setting, an dem Standort, mit dem Thema nicht passt.
00:11:14: Wenn ich in den Bank gehe oder in eine Finanzdienstleistung, dann erwarte ich ja, dass Menschen verantwortungsbewusst sind, dass sie auf mein Geld achten und das finde ich, kann man... Prüfe ich auch, ob sich jemand pflegt, ob jemand auf sich selber aufpasst, dann glaube ich, kann diese Person auch auf mein Geld aufpassen.
00:11:32: Also das gehört glaube ich gar nicht in Generation oder alter Schlag, sondern Setting und fühle ich mich wohl, damit bin ich damit authentisch oder verstell ich mich vielleicht.
00:11:41: Das habe ich halt auch voll auf der Lebe, dass sich Leute dann verstellt haben und gar nicht in eigenen Stiege gefunden haben, sondern einfach so, die sahen alle gleich aus.
00:11:50: So, das ist glaube ich auch nicht erfolgreich an einem Vertrieb.
00:11:54: Und Heinz Georg, wir beide wissen noch, Kleider machen Leute.
00:11:57: So hat man uns das damals beigebracht, richtig?
00:12:00: Aber da hat sich viel verändert.
00:12:02: Ich war viel in Japan unterwegs.
00:12:05: Und da ist auch natürlich ganz klar, ohne Krawatte geht da überhaupt nichts.
00:12:09: Also jetzt ändert sich das langsam auch.
00:12:11: Die junge Generation kommt dann auch mit Sneakis und Anzug.
00:12:15: Aber ich denke auch, es gibt ja gewisse Trends und wenn man trotzdem sich einfach geplägt auftritt je nach situation und dann ist es auch am ende egal ob das jetzt mit kravato oder ohne ist.
00:12:30: hauptsache das gesamtbild stimmt und man kommt eben ja seriös authentisch rüber.
00:12:36: So, wie sind wir denn jetzt zu den Klamotten?
00:12:38: Wir
00:12:39: wollen hier keinen Klamotten, weil jetzt könnte ich gleich noch anfangen mit Frauen müssen aufpassen und so.
00:12:44: Lass uns das nochmal zurück zu dem Thema Werte gehen, weil was du gesagt hast, auch da wieder so selbstverständlich und das habe ich auf dem VMK auch in der Panel erlebt.
00:12:55: sind Themen, die gar nicht so selbstverständlich sind, dass dieses Thema werte.
00:12:58: Du hattest gesagt, und ich weiß gar nicht, ob wir das schon auf Record gedrückt haben, du willst, dass die Menschen sich wohlfühlen und weil du immer nett zu allen bist, wenn du eine Bitte hast, dann komm die auch sofort.
00:13:09: Das sagst du so selbstverständlich.
00:13:11: Viele kommen ja aber noch aus der hierarchischen Denke.
00:13:14: War das bei dir immer schon so, weil gerade in dem Umfeld, wo du beruflich groß geworden bist, ist das ja eher auch anders?
00:13:20: Oder ist das was, was du jetzt in den letzten Jahren für dich?
00:13:24: als den richtigen Führungsstil entwickelt hast.
00:13:27: Also auch ich habe mein Führungsstil die letzten vierundzwanzig Jahre verändert, ohne Frage.
00:13:33: Dieses wertebasierte Haltung und Klarheit, ich spreche die drei Borte jetzt auch mal aus, das hat sich die letzten Jahre sehr in den Fokus entwickelt, aber so die Grundcharaktereigenschaften, ich bin Unternehmersohn.
00:13:48: und bin damit groß geworden, dass mein Vater am Wochenende gearbeitet hat und dass wir alle unterstützen mussten.
00:13:55: Er hat ein kleines Unternehmen gehabt und da war eben die ganze Familie eingespannt.
00:14:01: Ich weiß, was es bedeutet, zu arbeiten.
00:14:03: Ich weiß auch, was es bedeutet, nicht viel Geld zu haben, dass eben immer jemand von der Sparkasse angerufen hat und da muss Geld eingehen.
00:14:12: Ankatrin, du weißt, was ich meine, dass diese Zeit und das macht was mit einem.
00:14:18: Also ich weiß die Dinge mit Sicherheit anders zu schätzen und mit Krisen umzugehen als andere.
00:14:26: Und ich bin da sehr bescheiden, möchte ich mal sagen, und weiß, dass es wichtig ist, dass du gut zu deinen Mitarbeitenden bist.
00:14:34: Und das bin ich.
00:14:35: Was nicht heißt, dass ich nicht ganz knallhart klar bin.
00:14:39: Ich sage den, was ich erwarte und wofür so bezahlt werden, also mir kann jedenfalls niemand nachsagen, dass jemand irgendetwas nicht verstanden hat, weil ich da sehr klar bin.
00:14:48: Da bin ich vielleicht ein bisschen altmodisch, aber das ist ja auch das Problem vieler Führungskräfte, dass sie schwierige Situationen meiden.
00:14:57: und ich stelle immer wieder fest und das sagen meine engsten Menschen um mich herum.
00:15:02: Wenn Krisen kommen, wenn Probleme da sind in der Führung, dann bin ich besonders aufmerksam und hochkonzentriert.
00:15:10: Und deshalb sage ich nicht immer nur, wenn ich mit Talenten zusammen bin oder Impulsvorträge irgendwann halte, dass ich eine exzellenter Krisenmanager bin.
00:15:19: Das hört sich immer arrogant an, aber das können eben nicht viele.
00:15:23: Viele tauchen ab, viele verändern ihre Kommunikation und ich werde dann kurz munter.
00:15:29: Und ich will nicht sagen, dass ich solche Situationen mag.
00:15:31: Wer mag schon Krisensituationen.
00:15:34: Aber wenn ich durchgetaktet bin und Krisengespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Grundfehlverhalten oder irgendetwas zu führen habe, dann mache ich das als erstes.
00:15:44: Weil auch mich das belastet.
00:15:46: Wenn ich das vor mir her schiebe, dann wird es eben erledigt Ende.
00:15:50: Und dann bin ich sowas von Glas klar.
00:15:54: Ja, das wünscht sich niemand im Zweifel, aber dafür werde ich bezahlt.
00:15:58: Das ist mein Job.
00:16:00: Das ist die letzten vier, fünf Jahre, bist du quasi täglich in Hochform.
00:16:05: bei den vielen Krisen um uns rum, auch also nicht nur die jetzt mit den, die Haus gemachten, sag ich mal, auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind natürlich auch herausfordernd, aber sicher auch eine super Voraussetzung an der Stelle, wie du sagst, dass man das gerne tut, auch wenn es einen belastet und eben dann auch eine Priorität einräumt und in der auch sehr klar mit den Themen umgeht.
00:16:29: Was denn denn trotzdem für dich jetzt in deiner Funktion im Moment oder auch Was denkst du in dem Nächsten?
00:16:36: Also, du bist wieder zum nächsten Thema, ne?
00:16:39: Darf ich kurz noch tief rein?
00:16:41: Selbstverständlich.
00:16:42: Ich habe seit jetzt zwanzig Jahre mehr Erfahrung als ich.
00:16:44: Ich bin in der Führungskraft seit fünf Jahren, sechs Jahren so in der Geschäftsführung, jetzt seit zwei Jahren.
00:16:51: Ich bin voll so, wie du sie gerade beschrieben hast.
00:16:53: Am liebsten würde ich mich unter der Decke verstecken, wenn so schwierige Gespräche geführt werden müssen.
00:16:58: Ich führe sie auch.
00:17:01: Aber ich muss mich da richtig... Ich bin bei meinen inneren Tierlieder immer drin, der mich da jetzt hinbringt, damit ich das auch wirklich umsetze.
00:17:11: Hast du einen Tipp, dass das nicht mehr so weh tut?
00:17:14: Oder, weil das klingt bei dir so, du sagst, okay, it's a frog, du machst das als erstes?
00:17:19: Ist alles für mich auch logisch.
00:17:20: Aber trotzdem finde ich immer Sachen, die jetzt für mich jetzt erst mal gemacht werden, bevor ich dieses Gespräch führe.
00:17:30: Das Schlimmste war eine Woche, da habe ich es bei mir hergeschoben.
00:17:33: Fange einfach mal weiter vorne an.
00:17:35: Du musst sicherstellen, dass deine Leute das, was du von ihnen erwartest, verstanden haben.
00:17:41: Und dafür braucht es schon eine extrem gute Kommunikation und die Klarheit, von der ich eben sprach.
00:17:47: Also sonst bist du im Zweifel die, die selbst schuld ist als Führungskraft, weil die Mitarbeitenden es nicht richtig verstanden haben.
00:17:55: und vielleicht in eine andere Richtung gehen als das, was du von ihnen erwartet hast.
00:17:59: Das muss sichergestellt sein, dass du vorher als Führungskraft gut kommuniziert hast.
00:18:03: Und wenn es dann zu solchen Krisen geht, dann muss ja vorher auch etwas stattgefunden haben.
00:18:08: Du musst ja leistungssteuern eingegriffen sein.
00:18:12: Du hast eine Feststellung gemacht an Kathrin, dass jemand eben nicht auf dem richtigen Weg ist und da musst du fein justieren.
00:18:19: Dann musst du an den Stellschrauben drehen, im Gespräch mit den betroffenen Leuten und im Zweifel musst du dann nochmal die Frage stellen, ob das auch jeder wirklich verstanden hat und ob alles klar genug ist.
00:18:32: Und wenn dann das Kind im Brunnen gefallen ist, wie man so schön sagt und das hat alles nicht gefruchtet und nicht gewirkt, dann musst du einfach diese Gespräche führen und da kommt es dann auf sehr gute Vorbereitung an.
00:18:43: Du musst die Leute dann damit konfrontieren, was deine Feststellungen sind, wo das Defizit besteht, mach dir Notizen dafür und dann konfrontiere in einer wertschätzenden Art deine Leute damit.
00:18:58: Und dann trägst du die Dinge, die dir aufgefallen sind vor und dann ergibt sich ja ein Gespräch da drauf und da musst du eben bei deiner Haltung und Meinung bleiben, das Ganze deutlich rüberzubringen.
00:19:12: Und dann aber auch Diskussionen, wenn es da Knappepunkte gibt, die dazu geführt haben.
00:19:17: Krankheit, Stress zu Hause, diese ganzen Klassiker.
00:19:21: Darauf musst du dann eingehen und die richtigen Antworten haben.
00:19:24: Gut.
00:19:26: Aber diese richtige Motivations-Tipps, also zumindest ist das auch noch kacke.
00:19:36: Du musst das machen.
00:19:37: Ja, ist egal.
00:19:38: Aber dafür wirst du
00:19:39: bezahlen.
00:19:41: In
00:19:41: dem Moment, wo sich jemand entsteht, eine Führungsaufgabe zu übernehmen, muss die Person wissen, dass genau das die Aufgabe ist.
00:19:49: Und Führungskraft zu sein heißt nicht, dass immer alles schön ist, sondern das sind die Dinge, für die du bezahlt wirst.
00:19:56: Nicht dafür, dass immer alles läuft, sondern wenn es mal nicht läuft, bist du auch denen, es schuldig aus dem Team, die einen guten Job machen.
00:20:03: Du verlierst an Glaubwürdigkeit als Führungskraft, wenn du das hinnimmst und akzeptierst, dass manche nicht so gut leisten wie andere.
00:20:12: Und dass du bist den Gutleistern schuldig, dass du dann eingreifst.
00:20:16: Das haben die sich verdient.
00:20:19: Danke dafür.
00:20:20: Liebe Grüße an alle Youngstars im Führungsbereich.
00:20:23: So Schorsch, sorry.
00:20:25: Teilweise auch nicht Youngsters, die es noch nicht ganz perfektioniert haben.
00:20:31: Aber zurück zu der Frage, wo ich anknüpfen wollte, Du bist ein exzellenter Krisenmanager, ein sehr guter Kommunikator, das ist auch eine relativ große Reichweite auf LinkedIn und es kommt gut an, wie du kommunizierst, was du kommunizierst.
00:20:44: Aber trotzdem gibt es bestimmt auch für dich Herausforderungen, die vor der Tür stehen, jetzt in deinem Business-Kontext natürlich oder auch gerne einfach vom Leadership her.
00:20:55: Was sind die größten Herausforderungen aus deiner Sicht, die auf uns zukommen, auf dich zukommen?
00:21:01: Global wirken gerade viele Krisen auf uns, die im Kopf etwas mit uns allen machen, die für Unsicherheit sorgen und das wird von jeder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ins Unternehmen getragen.
00:21:14: Wir beschäftigen uns mit globalen Dingen Krisen und das beschäftigt uns.
00:21:22: Wir haben die Herausforderung, dass die Generation Z und die Jüngeren in den Arbeitsmarkt kommen, ihre Studien beenden, wir aktuell, so heißt es jedenfalls immer, Fachkräftemangel haben.
00:21:36: Wobei, wenn wir über Fachkräftemangel haben, dann muss es hier genehmigt sein, dass ich anspreche, dass ich nicht verstehe und dass ich das zwingend ändern muss, dass die Ü-Fünftiger eine Chance bekommen, Auch das ist schon schrecklich, dass ich das überhaupt aussprechen muss.
00:21:51: Wir reden von Fachkräftemangel und es werden Ü-Fünfziger ignoriert im Bewerbungsprozess.
00:21:56: Das geht gar nicht.
00:21:57: Ein Riesenmarke, der nicht...
00:21:59: Aber, ich habe die Diskussion gestern auch noch geführt.
00:22:03: Bei Bieleq, wir haben ja auch mittlerweile mit Bewerbenden zu tun, die genau aus dem Klientel kommen.
00:22:09: Ich glaube manchmal, und das... ist nicht meine persönliche Meinung, aber wir erleben ja gerade auch einen Generationswechsel in den Führungskräften und in den Positionen, die ihr einstellen.
00:22:19: Und das sind die Persönlichkeiten, das ist die Generation, die von den Babyboomer richtig mies behandelt worden ist.
00:22:25: Insofern, wir sind die Generation Y, die haben über uns hergezogen, die haben gesagt, die Generation Y, die taugt nix mehr, die hinterfragen die Werte und so weiter und so fort.
00:22:33: Und da gab es ja schon zu dem Zeitpunkt ein riesen Clash und das Gefühl, dass wir nicht unbedingt auf dem Arbeitsmarkt gewollt werden.
00:22:41: Ich hab auch Führungskraftetraining mitgemacht, weil ich schon einen jungen Führungskraftwerb war, wo die Generation gesprochen worden ist, wo ich dachte, hallo, hallo, ich bin hier.
00:22:50: Ich bin so nicht, redet doch mal mit mir.
00:22:51: Wurde nicht, sondern immer noch über uns.
00:22:53: Und ich glaube tatsächlich, und ich finde es nicht gut, dass das Folge davon ist und dass jetzt Menschen wie du super wertvoll sind, die Brücken zu bauen.
00:23:03: Ich hab auch mal geleitet, meine Generation ist die Brückenbauer.
00:23:08: Ich weiß nicht, ob die Verantwortung zu hoch ist, weil wir haben ja schon den Clash mit dem Babyboomer.
00:23:12: Und das ist mies und da müssen wir hingucken und da müssen wir darüber reden.
00:23:16: Es ist halt viel selbstgemachtes Leid, tatsächlich leider Gottes, weil die, die abgelehnt sind, sind die, die meistens die Generation Y nicht einstellen wollte oder nicht fördern wollte.
00:23:25: So, jetzt haben wir den Salat.
00:23:27: Nur zur Einordnung, das, was wir so im Recruiting erleben.
00:23:31: Und es ist, dazu habe ich letztens auch etwas gelesen.
00:23:34: die Generation der Entscheider, der Sios, der Mitglieder von Vorständen, Geschäftsleitungen.
00:23:43: Da sind ja immer noch sehr viele in der Generation U-Fünfzig, in der Boomer Generation.
00:23:47: Und die geben im Zweifel für Einstellungs- und Recruiting Prozesse die Anweisung keine U-Fünfzig.
00:23:54: Also merkwürdig, oder?
00:23:56: Ja, das, was wir erleben, ist, dass dass das gar nicht unbedingt von denen kommt, sondern dass eher schon die Nachfolgeregelungen im Prozess sind und die darauf warten, dass genau die nicht mehr da, sondern die wollen das alles anders machen.
00:24:10: Oder aber es wird halt von sich auf andere geschlossen, dass sie sagen, ich habe keine Ahnung von KI, ich habe keine Ahnung von Digitalisierung, also meine Generation ist daraus und deswegen können die anderen das halt auch nicht.
00:24:21: Es wird halt der Generation leider aufgrund der Art und Weise, wie sie sich in der Vergangenheit verhalten hat, Schublade auf, alle rein.
00:24:30: mangende Wertschätzung der Menschen, keine Beweglichkeit und Digitalisierung, also gefühlt so, als würdet ihr alle hinter dem Mond leben.
00:24:41: Und das ist ja überhaupt nicht richtig.
00:24:42: Wie gesagt, das ist überhaupt nicht meine Meinung.
00:24:45: Das ist der Spiegel dessen Verhalten und Methu-Kampagne, Methu-Affären und so weiter, was da noch alles zukommt.
00:24:52: Da haben sich die Menschen halt leider nicht so gut verhalten, einige wenige und jetzt werden halt alle leider in eine Schublade geschoben.
00:24:58: Dann müssen wir wieder raus.
00:25:02: Wir müssen das zulassen, dass solche Menschen eingestellt werden, auch wenn im Bewerbungsprozess möglicherweise deutlich jüngere Generationen, die Gesprächspartner sind.
00:25:15: Es muss akzeptiert werden und verstanden werden, wie viel Kompetenz, wie viel Erfahrung, wie viel Krisensicherheit auf Grunderlebnissen da schlummert.
00:25:26: Und es kann nicht sein, dass diese Menschen aussortiert werden.
00:25:30: Jeder, der mit fünfzig sich beruflich verändern möchte oder auf eine Stelle bewirbt, der hat im Zweifel aktuell noch siebzehn Berufsjahre vor sich.
00:25:40: Also ich habe früher bei siebzehn Jahren, habe ich überlegt, ob ich drei oder vier Arbeitgeberwechsel mitmache.
00:25:46: Das hat sich bei mir auch geändert, ohne Frage.
00:25:49: Aber das ist etwas, was ich nicht verstehe.
00:25:52: Wenn man noch fünfzehn bis siebzehn Jahre vor sich hat, also da kann man doch nicht in eine Schublade gelegt werden und man gehört nicht mehr dazu.
00:25:58: Das geht nicht.
00:25:59: gerade in der heutigen Zeit, wo siebzehn Jahre von früher gefühlt das Dreifache sind, was man erleben kann.
00:26:06: Bei der Diskussion, die Frauenperspektive dazu, ich bin hier mein Leben lang in Schubladen.
00:26:12: Erst kann das schwanger werden, dann hat sie Kinder, und wir werden ja auch da überhaupt aussortiert.
00:26:17: Ich plädiere an dieser Stelle dafür, also ich bin sowieso für anonymisierte Profile, und ich plädiere an dieser Stelle dazu, überhaupt niemanden in Schubladen zu schenken und sie deswegen auszusortieren.
00:26:28: Ich höre das und denk so, ja, so geht's mir mein Leben lang.
00:26:32: Dann war ich zu blond, dann war mein Rock zu kurz, dann konnte ich Kinder kriegen.
00:26:35: Also deswegen, da müssen wir raus und dann hast du recht, weil auch das Fachkräftemangelthema betrifft halt auch Frauen, die eigentlich schon Vollzeit arbeiten wollen und nicht dürfen, weil sie halt vermeidlich Kinder haben.
00:26:48: Das scheint halt echt noch ein Luxusproblem zu sein, dass wir sagen, wir haben ein Fachkräfteproblem.
00:26:53: Aber wir können mit Schubladen agieren und uns die Menschen nicht angucken, weil das steckt ja dahinter.
00:26:58: Der wirkliche Wille und die Bereitschaft, sich jeden einzelnen Menschen anzugucken und zu überlegen, passt diese Persönlichkeit zu mir und meinem Unternehmen bringt sich das Skills mit.
00:27:07: Es hat dann halt aber auch sehr viel mit der Haltung der einstellenden Führungskräfte zu tun.
00:27:13: oder Herr Erabteilung.
00:27:16: Das ist bei uns in unserem Unternehmen ist das überhaupt kein Thema.
00:27:19: Ich habe vierzehn Führungskräfte und davon sind, glaube ich, zehn Frauen in jedem Alter und nur vier Männer.
00:27:29: Ja, das ist seit superunüblich immer noch.
00:27:32: So, aber bei uns ist das der Klassiker, weil, gut, ich bin im öffentlichen Dienst beschäftigt und wahrscheinlich hat man aus der Vergangenheit da viel mehr Regelungen getroffen, der Gleichbehandlung als in der Wirtschaft.
00:27:47: Das weiß ich aber nicht.
00:27:48: Ich finde sie jedenfalls angenehm.
00:27:49: und für jede Frau an Katrin, die Mutter wird und vorher die Zeit der Schwangerschaft, da gibt es Lösungen.
00:27:58: Und entweder wird er dann auf Talente zurückgegriffen, dass die Stelle dann eben anderweitig vorübergehend vergeben wird.
00:28:04: Also die, die dann zurückkommen, die behalten im Zweifel ihre Stelle.
00:28:08: Das ist schön.
00:28:09: Das ist aber unique.
00:28:10: Du bist in einem tollen Unternehmen unterwegs, bitte.
00:28:14: Also wir dürfen es ja auch mal nennen, das ist ja die AOK.
00:28:18: Also ist nicht selbstverständlich, auf jeden Fall, aber schön, wenn es bei euch so ist.
00:28:22: Und Vorbildfunktion in der Stelle.
00:28:24: Vorbildfunktion, vielleicht gerade eine Brücke nochmal zu Social Media.
00:28:30: Was bedeutet Social Media oder vielleicht insbesondere LinkedIn für dich, da du ja da wirklich sehr sichtbar bist?
00:28:37: Ich fange mal mit dem an, was meine Frau darüber denkt.
00:28:41: Die freut sich, die freut sich, dass ihr Ehemann ein Hobby gefunden hat, wo er Wertschätzung, Lob und Anerkennung erhält und was ihm Spaß macht.
00:28:52: Also das ist die Meinung meiner Frau.
00:28:53: So hat sie heute früh noch beim Frühstück gesagt.
00:28:56: Und
00:28:57: ich bin nur auf LinkedIn tätig.
00:29:01: Mein Account habe ich glaube ich vor acht Jahren oder neun mal angelegt, war aber nicht aktiv.
00:29:08: und seit dreieinhalb Jahren bin ich aktiv und habe damals meinen ersten Beitrag gepostet.
00:29:13: und Ja, bin mit U-Fünfzig, als ich loslegte, sowas von inspiriert.
00:29:19: Ich denke jetzt immer in LinkedIn an Katrin.
00:29:22: Weißt du, wie ich das meine?
00:29:24: Ich denke in jeder Situation, Mensch, was habe ich denn heute im Kalender stehen?
00:29:28: Welche guten Fotos kann ich machen?
00:29:30: Welche Stories dazu kann ich schreiben?
00:29:33: Weil ich im Prinzip neben dem Brückenbauen der Generation, was ich so als mein Altersdiskriminierungs- Antithema gefunden habe, rede ich und schreibe ich nur über meinen Alltag als Regionaldirektor bei meinem Arbeitgeber.
00:29:50: Ich habe gerade nachgeguckt, was dein Hobby denn jetzt für einen Ergebnis hat.
00:29:54: Also, es sind einundzwanzigtausend Follower, nur dass die Hührenden das einmal einordnen können.
00:29:59: Ja, und jetzt möchte ich mich da selbst loben.
00:30:04: Ich wurde gerade von einer Rating-Argentur auf Platz zwölf zum Thema Führung in Deutschland.
00:30:15: Ja, das ist ja keine Ehrung, aber das wurde festgestellt.
00:30:19: und Platz zwanzig zum Thema Management und Leadership.
00:30:25: Und wenn du solche Informationen erhältst, ich habe es erfahren, als ich auf Mallorca auf eine Liege gelegen habe.
00:30:32: Da wurde ich nämlich von jemand informiert.
00:30:34: Oh, herzlichen Glückwunsch für jemanden, der vor dreieinhalb Jahren angefangen hat.
00:30:40: und nie mit so etwas gerechnet hätte.
00:30:43: Und ich werde jetzt sogar weltweit auf Platz fivehundert und vierzig geredet, was das Thema Leadership angeht.
00:30:50: Und wenn du dir sowas mal überlegst, das ist Wahnsinn.
00:30:53: Und was hat das für Auswirkungen auf den Jobbedenker?
00:30:55: So, ja, gut, ich will ja kein Influencer werden.
00:30:58: Wir starten am Montag mit der Sichtbarcatch Challenge im Verband.
00:31:01: Also du bist herzlich eingeladen, wenn du mehr Zeit hast, deinen Wissen auch zu teilen da.
00:31:06: Aber.
00:31:07: Was hat das für Auswirkungen auf den Business, auf deinen Umsatz vielleicht sogar, beziehungsweise auf deine Mitarbeitergewinnung?
00:31:15: Wie kannst du es im Business ableiten?
00:31:17: Ist das wirklich nur ein Hobby?
00:31:18: Also ich teile ja über meinen Arbeitgeber von Situationen, von Seminaren, von schönen Erlebnissen, vom Onboarding, von Offboarding, von Mitarbeitenden und natürlich findet dadurch eine Sichtbarkeit statt im Zusammenhang mit meinem Arbeitgeber.
00:31:37: Ich werde als Führungskraft mit einem neuen modernen Stil gesehen und ich bekomme persönliche Nachrichten oder Kommentare.
00:31:47: Mensch, was die AOK für ein toller Arbeitgeber ist, das lese ich ja bei dir Volker oder so ein Chef wie dich hätte ich auch gerne.
00:31:56: Wir haben auch, wenn ich eine Stellenausschreibung teile, besonders viele Bewerbungen.
00:32:02: Das Problem ist dann, ich bin ja in einem in Niedersachsen tätigen Unternehmen und dann kommen da eben, weil du das im World Wide Web so schlecht trennen kannst, kommen eben Bewerbungen aus Bayern, aus Schleswig-Holstein und dann muss ich die eben darauf hinweisen.
00:32:17: Mensch, vielen Dank, ich freue mich, aber leider passt das eben nicht, weil es ein anderes Bundesland ist.
00:32:25: Und da erlebe ich eben sehr vieles.
00:32:27: und mittlerweile werde ich in einer U-Bahn erkannt.
00:32:31: Und angesprochen mit Namen oder auf einem Link in Loke, was wir vor drei Wochen hier in Hannover als erst das erste Mal hatten, du konntest ja leider nicht kommen.
00:32:40: Ich habe mich so gefreut, ich habe sofort, als ihr das announced habt, habe ich einen Ticket gekauft im Juli oder so.
00:32:45: Und dann fette man, ich habe so gefreut.
00:32:48: Aber erst meine Kinder krank und dann hat sie mich umgehauen.
00:32:50: Also ich wollte nicht komplett Link in Hannover anstecken.
00:32:53: Also ich war kein Geschenk.
00:32:56: Du hast wirklich etwas verpasst.
00:32:57: Ich glaube, du hast es auch gelesen.
00:32:59: Es wurde darüber geteilt und gepostet.
00:33:03: Und das sind so Sachen, was so diese Auszeichnung angeht.
00:33:06: Oder im April war ich in Köln.
00:33:09: Da war ich für ein Award und bin unter den Top fünf gelandet zum Thema Corporate Influencing für meinen Arbeitgeber.
00:33:17: Das sind so Erlebnisse, da hätte ich vor dreieinhalb Jahren oder vor einem Jahr im Leben nicht mit gerechnet, dass so etwas überhaupt passiert.
00:33:25: oder dass Menschen, wie der, ich nenne ihn mal, der Bankbad an Katrin, ihr kennt ihn, und viele andere sehr populäre Menschen auf LinkedIn, dass ich mit denen auf Augenhöhe mittlerweile kommuniziere und die Sachen bei mir kommentieren und wertschätzen, das ist Wahnsinn.
00:33:44: Volker meint den Corporate Influencer von der Deutschen Bank.
00:33:47: Ja.
00:33:49: Und viele andere, die euch sicherlich in den Bubbles auch begegnen, dass man mit denen quasi auf Augenhöhe kommunizieren kann und dass die ein Wert schätzen und dass die die Brückenbauer der Generation Beitragsreihen kennen und aufspringen wollen und dabei sein wollen, das ist Wahnsinn, hätte ich im Leben nicht erwartet, dass so was möglich ist.
00:34:12: Wenn die jungen Leute jetzt aber eben nicht aus Bayern oder Rheinland-Pfalz sind, sondern aus Niedersachsen.
00:34:17: und sie sind auf LinkedIn unterwegs und sie sehen, hey, der Volker ist wirklich eine coole Socke, so einen geilen Chef hätte ich auch gerne und wollen mit dir in Kommunikation treten, dann haben sie natürlich jetzt ein Problem, weil du so viele Follower hast, werden sie sich nicht einfach mit dir vernetzen können.
00:34:33: oder wie kommst du trotzdem mit ihnen in eine gute Kommunikation?
00:34:37: Selten lehne ich Kontaktanfragen ab.
00:34:40: Mittlerweile bin auch ich da ein bisschen vorsichtiger geworden und gucke auf die Profile und ob das passt, ob das zu meinen Themen auch passen könnte.
00:34:52: Bin aber dennoch immer wertschätzend und freundlich und beantworte auch jede persönliche Nachricht, auch nicht nur mit nur Daumen oder Daumen runter oder so.
00:35:03: Jeder kann zu mir Kontakt aufnehmen, jeder darf mir Folgen kommentieren, liken.
00:35:08: Und wenn wir Stellenangebote haben, weil ich sie teile oder weil unser Arbeitgeber das auf der Internetseite hat, dann kann jeder auf mich zukommen und da eine Frage zu stellen, ohne Frage.
00:35:20: Das ist so, das ist ja das Thema Sichtbarkeit, was damit verbunden ist.
00:35:26: Du musst das eben wollen, sichtbar zu sein, dass sich die Leute erkennen und online dann ansprechen im Zweifel, weil du eben wahrgenommen wirst und Ich es für meinen Arbeitgeber neben einigen anderen bin.
00:35:39: Ich wurde heute konkret mit der Jobanfrage losgeschickt.
00:35:42: Und zwar sucht meine Babysitterin noch nur ein dualen Studiumplatz.
00:35:45: Und als ich gesagt habe, bei wem ich das interview habe, weil sie musste spontan umstrukturieren, damit ich heute dann mit dir das Interview machen kann.
00:35:52: Das ist ja, ja, kannst du ja mal fragen, wenn da noch ein Platz wäre, zudem möchte ich auch.
00:35:56: Also, falls ihr noch alle Studenten sucht, ich hätte da noch eine für euch.
00:35:59: Wir suchen ständig Studenten.
00:36:01: Gut.
00:36:02: Da haben wir das auch geklärt.
00:36:03: Wir müssen nachher zum Ende kommen.
00:36:05: Wir haben uns hier quasi schon mit Ihrem Studio eingeladen.
00:36:08: Das heißt, wir müssen auf jeden Fall doch der zweite Folge machen.
00:36:11: Wir müssen nachhaltig irgendwie dahin kommen, nur mit der Bahn anreisen.
00:36:15: Wenn der Straßenbahn fährt, ist jetzt nicht so das Problem.
00:36:18: Ich kriege das auch immer
00:36:19: gerne an mir nichts und scheitert es nicht.
00:36:22: Cool.
00:36:23: Also, wir haben geklärt, die Menschen dürfen sich mit dir vernetzen.
00:36:26: Die Menschen sollten dir auf jeden Fall folgen.
00:36:28: Gerade die, die sagen, ich möchte mein Führungsstil ändern oder möchte weiter lernen.
00:36:33: Es gibt auch noch die Penne-Diskussion vom Form K. Ich würde dir hier mit den Shownoten verdenken.
00:36:37: Da sprichst du ja auch noch mal zu einem anderen Thema sehr detailliert.
00:36:42: Ich find's cool, dass du da warst.
00:36:43: Ich hoffe, du bereicherst uns noch mal.
00:36:47: Weil ich glaube, viele Menschen im Verband können echt was von dir lernen.
00:36:50: Ganz viele.
00:36:51: Also sehr gerne wäre die Themen Führung, Kommunikation, Talentförderung.
00:36:57: Wer da noch etwas aus der Erfahrung lernen möchte, der ist immer herzlich eingeladen, mir zu folgen.
00:37:01: Oder sich eben durch Weiterempfehlung dieses Podcast und dieser Folge entsprechen, das Ganze mal anzuhören.
00:37:09: Danke dafür.
00:37:09: Beschlusswort.
00:37:11: Super, dass du bei uns warst, Volker.
00:37:12: Vielen, vielen Dank.
00:37:13: Ja, gerne.
00:37:14: Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht.
00:37:16: Uns auch.
00:37:17: Ciao, ciao.
00:37:18: Du musst auf den Knopf drücken.
00:37:21: Wie hat euch diese Folge gefallen?
00:37:23: Gebt uns gerne euer Feedback und Fragen über die Podcastplattformen oder LinkedIn.
00:37:28: Seid ihr bereits Mitglied im Verband?
00:37:30: So oder so schaut doch gerne mal vorbei unter www.deavertriebsmanager.de.
00:37:36: Tschüss, Anni
00:38:13: und George!